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Könnt ihr euer Kind gut loslassen?

 
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Autor Nachricht
Elisabeth
*Moderator*
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Anmeldungsdatum: 05.03.2006
Beiträge: 2441
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 09:57    Titel: Könnt ihr euer Kind gut loslassen? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Wenn die Kinder grösser werden, werden sie ja immer selbständiger und gehen ihre eigene Wege. Wir wissen nicht mehr alles von ihnen und sie übernehmen immer mehr selber Verantwortung.

Wie erlebt ihr das so? Ich denke mit einem Herzchen ist das wieder ein bisschen anders als bei gesunden Kindern. Der Beschützerinstinkt ist irgendwie ausgeprägter und man regelt automatisch vieles, was das heranwachsende Kind längst selber machen könnte. Also das Loslassen fällt viel schwerer.
Ich habe inzwischen in dieser Beziehung viel gelernt. Da Gabriel ja wegen seines Schachspiels oft in einer Gruppe und betreut unterwegs ist und wir Eltern nicht immer dabei sind, habe ich dies schon recht früh erfahren. Ich habe aber gemerkt, dass ich mir oft Gedanken machte wie "geht wohl alles gut " oder "hat er alles, was er braucht" etc. Es war eine gute Übung für mich Wink.
Inzwischen geht das prima, ich vertraue ihm und denke, dass er sich schon meldet, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Natürlich hat er vorsorglich immer Medikamente dabei, die Betreuer kennen ihn gut und wissen Bescheid. Im nachhinein war es oft auch gut, dass ich nicht alles wusste, sonst hätte ich mir wohl unnötig Sorgen gemacht Mr. Green .

Welche Erfahrungen macht ihr mit euren schon etwas selbständigeren, grösseren Kindern?
_________________
Liebe Grüsse Elisabeth

Mami von Gabriel, geb. 28.5.94: operierte Aortenisthmusstenose (leichte Re-Stenose), hypoplastischer Aortenbogen, Ebstein-Anomalie mit Trikuspidalinsuffizienz, hypotone CP, geistig jedoch topfit! 20. Juli 2011: OP der Trikuspidalklappe: Rekonstruktion; 28. Juli 2011: Trikuspidalklappenersatz (Bioklappe)
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Antje
*fühlt sich hier zuhause*
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Anmeldungsdatum: 10.01.2009
Beiträge: 713
Wohnort: Walbeck

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

hallo liebe elisabeth...!

das loslassen ist nicht so ganz einfach... mein ältester sohn ist mittlerweile so weit, dass er seine eigenen wege geht, das ist nicht immer leicht. mittlerweile klappt es aber ganz gut, wir wohnen in einem kleinen dorf, da ist er den ganzen tag draußen.

mein 2. sohn fängt jetzt auch an, er hat jetzt das alter, wo er mit seinen freunden spielen geht. aber das fällt mir jetzt schon schwerer als bei meinem großen, frag mich nicht warum...?

ich mache mir dann auch immer gleich sorgen, wenn sie mal zu spät kommen oder ich sie nicht gleich finde. obwohl ich meinem großen vertraue, und auch den kleinen mitgehen lasse. aber wenn der kleinere dann ohne seinen bruder im dorf unterwegs ist, bin ich schon ängstlich...
will nicht wissen, wie das dann später bei ole (unserem herzchen) sein wird, bestimmt noch schlimmer, wie du schon sagst!

aber im großen und ganzen denke ich, dass man einfach irgendwann loslassen muss, den kindern das gefühl geben muss, dass man ihnen vertraut und sie nicht mehr behandelt wie kleine kinder. auch wenn es für uns sehr schwer ist, das sind ja dinge im leben die müssen sein, und helfen unseren kindern ja auch ein stück weit selbstständiger zu werden...

am liebsten würde ich manchmal die zeit anhalten, damit sie nicht älter werden, aber leider geht das ja nicht...
_________________
Liebe Grüße
Antje, Mama von

Kevin *30.11.98, ADHS
Kenneth *24.09.04
Ole *13.05.08, ISTHA mit hypoplasitschem Aortenbogen, kompletter AV-Kanal/AVSD (Rastelli Typ A, geringer VSD-Anteil, ASD I und ASD II), operiert in Leipzig am 15.05.08 und 28.05.08

Ich glaube, dass Krankheiten Schlüssel sind, die uns gewisse Tore öffnen können.
Und ich glaube, es gibt gewisse Tore, die nur Krankheiten öffnen können!
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Alex Mama von Koschi
*ist fleißig dabei*
*ist fleißig dabei*


Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 482
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 14.04.2009, 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen, ich habe ja schon einen gaaaanz großen Very Happy der wird diesen November 20 Jahre....in unserer schwierigsten Zeit ( 11 Monate &1 Woche KKH knapp 500km von zuhause entfernt) musste ich ihn mit 15 Jahren "alleine" zurück lassen ( meine Schwester wohnt mit im Haus, aber er war Selbstversorger)....Ich konnte ihn damals nicht mitnehmen, weil sich seine schulische Laufbahn änderte und das sehr sehr wichtig, für seine heutige Lehre war Neutral ....
Nun ja, er hat das Alles suuuuuper klasse gemeistert...ohne Worte...wirklich...da bin ich heute noch mega stolz auf ihn...Ich musste also loslassen...ob ich wollte, oder nicht.
Bei meinen beiden jetzigen Pubertäts Kids ( 11 und 12 Jahre) könnte ich mir das nicht mal Ansatzweise vorstellen...nicht das ich klammere, aber hier habe ich gerade 2 echte Teufelchen bzw. 2 Zicken ( obwohl einmal männlich).....
Beim Jüngsten ( meinem Herzchen), da möchte ich heute noch nicht drüber nachdenken...horror...ich glaube, dem würde ich glatt 2 Handys verpassen, damit ich ihn auch ganz ganz sicher immer erreichen kann Embarassed ...Gott sei Dank, habe ich auch noch ein bissl Zeit, mich damit auseinander setzten zu müssen Wink
LG
Alex
_________________
Kaywan 22.06.05 11:21 uhr 2370gr. 45cm KU 30,5 in Kiel mit hlhs u.v.m

bisher 9 Ops ( 4 am Herzen) und 3 HK´s alles in Kiel

www.hypoplastischeherzendeutscland.de

Wir sind unheimlich Dankbar, für die Leistung an unserer Maus!
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Andrea Traser
*kennt sich hier aus*
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Anmeldungsdatum: 30.06.2007
Beiträge: 109
Wohnort: Darmstadt/Hessen

BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

hi, eigentlich habe ich immer versucht, Philip (13Jahre) nicht zu sehr zu betüteln. Ich denke, ich habe es auch ganz gut hinbekommen. Er ist fast selbständiger als seine großé Schwester.
Trotzdem gibt es einfach Momente, in denen ich bei Philip sensibler reagiere als bei Steffi. Auch mein Mann und meine Eltern haben mir schon gesagt, dass ich Philip mehr "umsorge" als meine Große. Ich finde es ganz normal, schließlich sind unsere Herzchen ja immer noch mehr oder weniger empfindlich. Man sollte es halt nicht übertreiben!!!

LG, Andrea Traser
_________________
Alles wird gut :-)
Andrea und Thorsten mit Steffi (25.01.91) und Philip (05.07.95)Aortenisthmusstenose (OP Dez.95 in HD) mit Reststenose von über 50% auf 33mm Länge (Ballondilatation 06/09 in Gießen), Herzkatheter mit Stentimplantation 12/11 Uni Gießen und bikuspide Aortenklappe leicht insuffizient; Migräne mit Aura, allergisches Asthma, Neurodermitis
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engeldernacht38
*Gehört einfach dazu*
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 4443
Wohnort: Eckental

BeitragVerfasst am: 26.05.2009, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

So endlich habe ich mal Zeit zu antworten.
Hmm,loslassen?? Welche Mama lässt schon gerne ihre Kinder los?? Aber irgendwann werden wir das ja wohl müssen und ich bin mir sicher wir werden das lernen.
Früher hatte ich sehr große Probleme bei Daniel,ihn einfach mal sein Zeug machen zu lassen oder was zuzutrauen. Sandra und Daniel sind ja nur 3 Jahre auseinander,bei ihr hatte ich nie so Angst.Aber Daniel war ein sehr schnelles Herzkind,wollte schnell hoch hinaus,klettern,hüpfen,springen etc. Ich war immer auf den Sprung und in "Hab Obacht Haltung".
Da mein Herzi auch ein kleiner Chaot ist und sehr schusselig sein kann, hab ich ihm viel hinterher getragen und gemacht.Das habe ich bei der großen nicht. Momentan geht es ganz gut und ich denke ich kann auch mal ein paar Tage ohne ihn,wenn mir die Umgebung passt wo er sich aufhält,aber vermissen und mir Sorgen machen tue ich immer. Aber das geht mir bei allen 3en so,fehlt einer genieß ich bestimmte Dinge zwar für mich,aber es fehlt einfach ein Teil von mir. Sad Momentan halte ich es so, das wenn Zwergi nicht da ist,ich es dann genieß mit den beiden Großen das zu tun,was wir nicht machen können wenn der Kleine um unsere Füße rum tanzt Very Happy Andersrum genieß ich das kuscheln und schmusen mit dem Kleinen,wenn die Großen nicht da sind. Allerdings muss ich sagen,meine Große könnte langsam mal ausgehen,sie sitzt nur zu Hause und lernt. Wenn sie fort geht,dann mit mir.Allerdings hat sie auch keine richtige Freundin,aber ich geb die Hoffnung nicht auf,das dies noch wird.Meine Kinder sind alle sehr Mama bezogen(naja kein Wunder)!!! Meine große ist ruhig,natürlich,ist so wie sie ist,lässt sich net verbiegen und steht net auf geschminkte ich geh ein kaufen Tussis(ihr Wortlaut). Mein Kleiner ist ein Wirbelwind Powerman und braucht immer Action,am besten den ganzen Tag draußen sein und zwischendurch Mama kuscheln. Wenn der größer ist und mich nimmer so braucht,auwei denk lieber net dran.
Krankheitsmäßig habe ich mir bei allen schon große Sorgen machen müssen und ich denke da habe ich alle gleich behandelt,bei allen gleich viel Angst durch gestanden(im allgemeinen). Aber ein bisschen schneller aufhorchen tue ich bei meinen beiden Herzchen vielleicht schon Very Happy
_________________
Das Leben ist schön, von einfach war niemals die Rede... solang wie die Erde sich dreht und ich leb, lieb ich dich!

Sandra * 01.09.94 "nur" Asthma und Skoliose
Daniel * 27.10.97 eine hochgradige, valvuläre Pulmonalstenose, ASD, HK im Jan.98 mittels Ballondilatation, ASD verschlossen, nun leichte TI, Pulmonalinsuffiziens II.Grades,in den Sternen liegt die Klappen-OP,Depressionen
Andreas *18.08.05 mein Ü-Ei !! einen ASD II, eine Brachydaktylie(linke Hand), laut Humangenetik ein Genfehler, den er selber entwickelt hat und der medizinisch noch nicht greifbar ist, Epilepsie evt. Rolando?, Skoliose,sprachlische u.motorische Defizite und vieles mehr...SBA 50%
Die Mama *04.02.1968 leichte Mitralklappeninsuffiziens u. Vorhofflimmern, Schlafapnoe, Spinalkanalstenose mit Osteochondrose, Arthrose, Psoriasisarthritis, Diabetes usw. usw. Und jeden Tag versuche ich dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen
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Max
*ist gerne hier*
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Anmeldungsdatum: 11.12.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 27.12.2013, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,
ich hab den Beitrag, der ja schon etwas älter ist, gerader erst entdeckt.

Also aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mich immer sehr genervt und auch gekränkt hat, wenn ich wegen meines Herzfehlers anders behandelt wurde. Sei es jetzt von den Eltern oder auch von anderen Leuten. Zum Glück haben meine beiden Brüder mich immer ganz normal als ihren Bruder behandelt mit allem was dazugehört, ohne dass dabei mein Herzfehler im Mittelpunkt stand. Das hat meine Eltern wohl auch dazu bewogen mich nicht zu sehr zu verhätscheln.

Und wenn sie es doch getan haben, habe ich mich auch ziemlich dagegen gewehrt. Es kann schon seh weh tun, wenn man als Kind häufig auf die Herzsache reduziert wird bzw. das ein Dauerthema ist. Die regelmäßigen Arztbesuche bzw. die Kontrollen beim Kinderkardiologen erinnern ja schon oft genug daran. Ich finde da steht jedem Kind auch das Recht zu ansonsten so normal wie möglich zu leben und nicht durch unnötige Vorsicht der Eltern oder deren Sorgen belastet zu werden.
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Luisa
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Anmeldungsdatum: 31.12.2012
Beiträge: 19
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme Max da, als ebenfalls selbst Betroffene, zu. Ich wurde zum Glück von meinen Eltern und (vor allem nicht) von meiner großen Schwester verhätschelt. Meine Mutter hat immer gesagt: "Du kennst dich selbst am besten und weißt, wie weit du gehen kannst."

Sie hat mir allerdings grundlegende Sachen erklärt, wie z. B. das ich nicht mit Drogen und Alkohol experimentieren und mir die Risiken meines Handelns bewusst machen sollte. Mr. Green

Auf jeden Fall solltet ihr Vertrauen in eure Kinder setzen, damit sie lernen sich selbst zu vertrauen und einzuschätzen. Wichtig ist auch ihnen zu zeigen, dass ihr da seid, wenn sie euch brauchen. Also wie bei normalsterblichen Kids auch. Mr. Green

Ich war und bin sehr vorsichtig mit mir, da ich mich nicht unnötigen Risiken aussetzen will. Wenn ich im Umgang mit etwas nicht sicher war, hab ichs lieber sein gelassen und mich erstmal informiert. (z. B. Tattoos) Mir war immer wichtiger, dass es mir gut geht, als cool zu sein. Wenn Leute mich blöd fanden, weil ich nicht alles mitgemacht habe, habe ich mir andere Leute gesucht. So einfach ist das.
_________________
Ich glaub wieder an Wunder, glaub an jeden Herzschlag, glaube an die Kraft die in mir ruht...

Univentrikuläres Herz

- Double inlet left ventricle
- rudimentärer rechter Ventrikel
- Ventrikelseptumdefekt
- L-Malpositionsstellung der großen Arterien
- Ursprung der hypoplastischen Aorta aus rudimentären Ausflusstrakt
- Persistierender Ductus Arteriosus
- Aortenisthmusstenose
- Pulmonalarterielle Hypertonie
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Thomas2002
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Anmeldungsdatum: 12.11.2008
Beiträge: 3962
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Luisa,

danke für Deine Worte, die bestätigen mich gerade ein wenig in der Art wie ich mit dem Herzfehler von Ben umgehe. Wir haben Ihm von Klein auf an immer mit dem Wissen über den Herzfehler aufwachsen lassen, versuchen aber auch Ihm alles zu ermöglichen ohne ständig wegen dem Herzfehler Grenzen zu setzen. Bin gerade letztens von einer anderen Herzchen-Mama beschimpft worden, dass ich Ben als Herzchen mit 5 1/2 Jahren vom 3m-Turm im Schwimmbad hab springen lassen. Wir mussten uns auch einiges anhören als wir Ben trotz Herzfehler 3x mit auf Gruppenreise seiner Kita mitfahren lassen hatten, er war dann jeweils für 3 Tage über 100km weg von uns. Das konnten viele nicht verstehen, uns war das aber wichtig damit Ben eben nicht wegen dem Herzfehler zurückstecken musst.

Ben kennt seinen Herzfehler, soweit man das in dem Alter schon verstehen kann und wir lassen Ihn halt seine Grenzen selbst erkunden. Auf diese Art denke ich, dass er so von Klein auf an richtig lernt ein Leben mit dem Herzfehler zu leben.

Seine OP-Narbe nennt er übrigens selbst seinen Reißverschluss.

Thomas
_________________
BEN: geboren 2008 / Gewicht 4100 g (geschätzt) / Größe 61 cm
kritische valvuläre, supravalvuläre und periphere Pulmonalstenose (Stenose der LPA + RPA), PFO & VSD mit verkleinerter rechter Herzkammer (1/3), multiple MAPCA's von Aorta Descendis zur rechten PA, bisher 1 HK + 4 OP's am offenen Herzen in den ersten 8 Lebenstagen, 25 Minuten Reanimation. 3,5 Tage an der ECMO...
Pulmonalklappe operativ entfernt, er lebt jetzt dort ohne Klappe... PFO teilweise verschlossen, kleiner künstlicher ASD mit 2mm. Post OP auf ITS schwere Sepsis mit 2 multiresistenten Bakterien (ESBL)...
PFO / ASD zugewachsen, VSD fast zugewachsen. leichte Trikuspidalklappeninsuffizienz
Hier ein Überblick seiner Entwicklung
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ANNA: geboren 2006 / Gewicht 4280 g / Größe 55 cm / herzgesund
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Luisa
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Anmeldungsdatum: 31.12.2012
Beiträge: 19
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BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Reißverschluss ist super! Very Happy

Ich finde es gut, dass ihr ihn habt mitfahren lassen. Wichtig ist bei kleinen Kindern auch, dass die Erzieher wissen, was sie tun sollen, wenn was sein sollte (z.B. wenn das Kind krank wird auf der Fahrt), dadurch vermeidet man auch, dass die Erzieher unsicher werden und evtl. panisch reagieren. Das wäre für den Knirps nicht gut.

Ich hab in meinem Leben schon oft genug selbst Medizinstudenten beruhigen müssen (vor allem beim Blut abnehmen Mr. Green ). Ich bin da mittlerweile entspannter, als so manch einer vom Krankenhauspersonal. Hihi
Bei meinem Krankenhausaufenthalten spaße ich immer mit den Ärzten und Schwestern bzw. Pflegern rum. Waren schon lustige Sachen bei.

Jetzt schwatze ich hier schon wieder rum. ^^
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Thomas2002
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Anmeldungsdatum: 12.11.2008
Beiträge: 3962
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 06.06.2014, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du vollkommen recht. Die Betreuer in unsere Kita sind da super geschult, Anna hatte auch ein Herzchen in ihrer Gruppe. Als die zur Gruppenreise loswaren wurde das Kind mit dem Herzfehler abends blau und die haben sofort den Notarzt informiert, eine Betreuerin ist gleich im Hubschrauber mit ins KH geflogen damit das Kind ruhiger bleibt.
Diese Erfahrung hatte uns das Loslassen dann ja sogar noch etwas leichter gemacht.

Thomas
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Dany
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Anmeldungsdatum: 09.04.2009
Beiträge: 346
Wohnort: Viersen

BeitragVerfasst am: 13.06.2014, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, loslassen ist wohl auch bei Herzchen wichtig.

Thomas, ich finde es toll, was eure KiTa alles anbietet und dass auch Ben die Möglichkeit hat dabei zu sein. Unserer Kinderkardiologe meinte anfangs mal (da hatte ich auch große Angst Hannah zu überlasten), dass es bis Schulbeginn eigentlich selten ein Problem ist. Die Kinder setzen sich hin wenn sie nicht mehr können. In der Schulzeit sieht es wohl anders aus, da wollen sie auch schon mal mithalten. Es kommt mit Sicherheit auch auf den Herzfehler an (wir haben sehr großes Glück gehabt, das weiß ich auch), aber prinzipiell sollte man auch kranken Kindern (egal welche Krankheit) versuchen ein Stück Normalität zu erleben.
_________________
Liebe Grüße,
Dany

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Sohn, geb. Januar 2000, ADS
Tochter, geb. November 2008, Bland-White-Garland-Syndrom (ALCAPA), operiert am 20.3.2009 in St. Augustin, inzwischen kerngesund und ein ganz normales Kind
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