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Besonderheiten bei Krippenbesuch?

 
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Autor Nachricht
Claire
*ist neu dabei*
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Anmeldungsdatum: 09.11.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 30.11.2016, 18:34    Titel: Besonderheiten bei Krippenbesuch? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
unsere Kleine Marie soll demnächst in die Krippe mit 14 Monaten. Noch krabbelt sie nicht, hoffe aber, dass sie es bis dahin tut... Die Krippenleitung sagt, es sei kein Problem, auch alles andere nicht.

Ich tue mich etwas schwer, sie abzugeben... Je näher der Termin rückt umso schwerer... Ich weiß, es ist gut für sie. Ich werde trotzdem viel Zeit für sie haben, im Job nicht völlig gestresst sein o.ä. Wir haben auch Hilfe und Unterstützung...
Nichtsdestotrotz: Gibt es etwas, was man bei Herzchen besonders beachten muss? Medis würde sie morgens von uns bekommen, also in der Krippe nicht vonnöten. Die Mitarbeiterinnen sind allgemein geschult in erster Hilfe, laut Kardiologe spricht medizinisch nichts gegen den Krippenbesuch.

Wie habt ihr das mit euren Herzchen gemacht? Welche Erfahrung?
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Stefanie Hajdarevic
*Gehört einfach dazu*
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Anmeldungsdatum: 27.08.2015
Beiträge: 1043
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 02.12.2016, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claire,

bei uns gab es nichts besonderes zu beachten. Mein Kleiner ist auch mit 13/14 Monaten in die Kita gekommen. Da er aber mit 11 Monaten seine zweite OP hatte, sollten die Erzieher nur darauf achten, wie sie ihn hochnehmen und anfassen. Zu dem Zeitpunkt konnte er auch noch nicht Krabbeln, geschweige denn Laufen. Von daher war die Verletzungsgefahr auch nicht so hoch...

Medis mussten wir nur für kurze Zeit nach der OP nehmen, diese waren abgesetzt, als er in die Kita ging. Bei uns hat der Kardiologe auch sein OK für die Kita gegeben.

Mir fiel es bei beiden Kindern schwer sie abzugeben, aber der Gedanke, dass ich ja arbeiten gehe um Geld zu verdienen, hat es mir immer erleichtert. Außerdem ist es auch eine Ablenkung um raus aus dem Alltag zu kommen. Man ist trotzdem mit den Gedanken immer bei den Kindern! Ich kann dich voll verstehen. Den Kindern tut es aber sehr gut, dass sie mit anderen Kindern spielen und toben können und die Erzieher haben ja auch einfach viel mehr Zeit sich intensiv mit den Kindern zu beschäftigen. Ich würde das alles positiv sehen, ich habe nur gute Erfahrungen gemacht, ich war immer zufrieden mit unserer Kita.

Vielleicht wissen andere hier noch was es noch so zu beachten gibt, ich wünsche auf jeden Fall einen schönen und guten Start in die Kita!

LG von Steffi
_________________
Steffi mit Amar * 02.01.2007, kerngesund
Herzchen Dzenan * 30.07.2013
ASD II, multiple Ventrikelseptumdefekte, hypoplastischer Aortenbogen mit hochgradiger Aortenisthmusstenose, PDA unter Minprog und hochgradige Aortenklappenstenose
1. OP 14.08.2013 in St. Augustin Korrektur des hypoplastischen Aortenbogens mit End-zu-Seit-Anastomose der Aorta decendens in den Aortenbogen, Verschluss beider apikalen VSD, Direktverschluss eines mittmuskulären VSD und ASD-Direktverschluss in Sankt Augustin
2. OP 30.06.2014 Aortenklappenrekonstruktion in St. Augustin
jetzt: Aortenklappenreststenose mit leichter Insuffizienz, es heißt abwarten
Rest-VSD
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Debbie G.
*kennt sich hier aus*
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Anmeldungsdatum: 17.11.2015
Beiträge: 221
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 02.12.2016, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Mach ein Büchlein fertig, wo jeder Mitarbeiter etwas über den Herzfehler lesen kann, ganz simpel erklärt. Auerdem was im Notfall zu tun ist. Die medis auch drin festhalten. Ich würde sagen, dass es dir wichtig ist sofort Infos zu bekommen, sobald z.B. Scharlach in der Kita im Umlauf ist, Windpocken usw. Im gegebenen Fall evtl. eine Kitapause machen. Bei meinem gesunden Sohn habe ich es umgekehrt gemacht. Aber bei meiner kranken Tochter werde ich es so machen Smile
_________________
Debbie mit Justin Marc (29.11.1999) Kerngesund und Amy Sherin ( 13.02.2016) HLHS, Erst- bis zweigradige Triduspidalklappeninsuffizienz.
22.02.2016 Norwood 1 mit Atrioseptektomie, DKS-Anastomose und Anlage eines 3,5 mm BT-Shunts und PDA -Durchtrennung
HK am 09.06.2016 DKS - und Isthmusstenose, eingeschränkte RV-Funktion, Trikuspidalklappeninsuffizienz, Thrombose der V.femoralis rechts,
OP am 15.06.2016 oCPA mit unter Sicht Stent-Implantationin Isthmus und Patchplastik d. Aorta asc.
Interventioneller HK am 22.09.´16 : Ballondilatation der rechten V. femoralis
Weitere Diagnose: Von Willebrand- Jürgens- Syndrom Typ 2A
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Chrissi
*ist gerne hier*
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Anmeldungsdatum: 15.11.2015
Beiträge: 62
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.12.2016, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Claire,

ich kann total gut nachempfinden wie du dich gerade fühlst. Ca. 2-3 Wochen bevor Lisbeth eingewöhnt werden sollte, war ich total ins Grübeln geraten usw.
Und dann ging es los...und wie wahrscheinlich auch an anderer Stelle schon oft erwähnt - die Eingewöhnung ist auch für die Eltern da, die daran gewöhnt werden, dass jemand anderes verantwortlich ist, Windeln wechselt, in den Schlaf trällert etc.

Und wenn dann noch die Erzieher top sind, dann ist das schon die halbe Miete Very Happy

In unserem Fall ist es so. Und während ich mich total freue, nach der Arbeit schnell in die Kita zu radeln, werde ich nun von meiner Tochter mit einem freudigen Blick gewürdigt, während es gleich wieder woanders hingeht Shocked

Sie hat einen riesigen Sprung durch die Kita gemacht, ist nicht mehr so ängstlich, isst viel gesünder.
Lisbeth krabbelte zwar "schon" während der Eingewöhnung, die anderen Kinder liefen aber alle. Jetzt läuft sie an einer Hand und oft alleine.

Was ich gemacht habe: natürlich wissen die Erzieher von Lisbeths Herzfehler. Ich habe unsere EEntlassungsunterlagen kopiert und gleich mit aufgeschrieben, was und in welcher Menge sie die Medis bekommt.
Ich muss sie leider auch in der Kita geben. Da hast du ja schon mal einen Vorteil.

Und zu guter letzt: In der Kita ist dann deine Marie auch einfach wie ein anderes Kind. Was sich so simpel anhört, ist es vielleicht nicht immer.

Aber irgendwie doch auch schön, oder? Smile

Also, deine kleine Marie wird das schon rocken! Und du dann auch, wenn du siehst, wieviel Spaß sie hat.
_________________
Lisbeth (* 7.August 2015) mit Omphalozele und VSD & ASD

- 7 Wochen Intensivstation (hier auch die 1. Operation: erfolgreicher Bauchverschluss)
- knapp 3 Wochen zu Hause mit Magensonde und Sauerstoff
- Mitte Okt. - Mitte Dez. 2015 wieder im Krankenhaus als Notfall: PHT-Krise ( es folgten viele Untersuchungen wie CT, Bronchoskopie, Herzkatheter und die 2. Operation: erfolgreicher Verschluss von VSD, ASD - keine Restdefekte)

seit 18.12.15 endlich zu Hause!!
seit 25.5.16 endlich ohne Magensonde per notube

jetzt: lachend, laufend, singend, erzählend und meist mit Essen unterwegs, ein Kitakind durch und durch, trotzt und zickt mit großem eigenen Willen - sie ist die Chefin im Haus Smile
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Sandra und Luisa
*Gehört einfach dazu*
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Anmeldungsdatum: 15.05.2012
Beiträge: 1534
Wohnort: Heusweiler, Saarland

BeitragVerfasst am: 09.12.2016, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten ein persönliches Gespräch mit den beiden Erzieherinnen in Luisas Gruppe und haben auf einem Blatt alle wichtigen Informationen schriftlich zusammengefasst. Dieses Blatt wurde auch für die anderen Gruppen kopiert, so dass alle Erzieherinnen Bescheid wissen. Außerdem hat sie jetzt auch einen Herzpass, den sie immer dabei hat.

LG Sandra
_________________
Jonathan, *06/07/05 (gesund)
Luisa, * 05/11/11,
d-TGA, arterielle switch-OP: 11/11/11,
OP-Folge: hochgradige LCA-Abgangsstenose, bisher ohne Auswirkung
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Claire
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Anmeldungsdatum: 09.11.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 16.12.2016, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Danke ihr Lieben fürs Mutmachen!
Ja, die Eingewöhnung ist auch für die Eltern - das wurde uns auch schon gesagt von der Krippenleitung Very Happy (Ich glaube sie hat gemerkt, dass es mir schwer fällt, die Kleine abzugeben Cool)
Wir haben ein gutes Gefühl bei der Krippe, zwei Freundinnen hatten ihre Kinder jeweils auch da und waren sehr zufrieden. Von daher hoffe ich, dass das auch bei uns sein wird.
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